Dienstag, 29. November 2022

Zum Begriff

Definitionen zum Begriff "Medienkompetenz" gibt es zuhauf, wie bspw. die folgende von Heinz Moser:

Medienkompetenz ist

technisch: die Notwendigkeit, die Medien richtig zu handhaben und die mit ihnen verbundenen Gestaltungsmöglichkeiten zu beherrschen.

kulturell: das Vertrautsein mit dem jeweiligen Codes der Medien sowie mit ihren ästhetischen und gesellschaftlichen Ausdrucksformen.
Kompetente Nutzer können die entsprechenden Mediencodes lesen und damit Medienaussagen kompetent wahrnehmen, verstehen und
für weitere Bedürfnisse nutzen.

sozial: die Fähigkeit, auf die Kommunikationsangebote sinnvoll einzugehen.
Beziehungen und Beziehungsangebote werden immer öfter medial gebunden, auch durch verschiedenste Formen von social Software.

reflexiv: Medienkritik. Die Benutzerin ist fähig, die Funktion der Medien sowie das eigene Verhalten mit und
gegenüber diesen Medien zu jeder Zeit zu hinterfragen und kritisch zu betrachten.

Aus: Einführung in die Medienpädagogik, Opladen 2000.

Werden in der obigen Definition wirklich alle Dimensionen der Medienkompetenz berücksichtigt? Wir wollen uns in der ersten LV dem Begriff nähern und dabei medienpädagogische sowie adressatenspezifische Perspektiven berücksichtigen.

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